Casa Mulania – Modernes Architekturprojekt in Laax Murschetg

Die Casa Mulania zählt zu den historischen Wohnhäusern von Laax Murschetg. 1963 als Casa Murschetg erbaut, prägte sie gemeinsam mit dem ersten Bügellift die touristische Entwicklung der Region. Heute wurde das Gebäude umfassend erneuert und als modernes Wohnhaus mit Einheiten zur saisonalen Vermietung neu interpretiert.

Über fast zwei Jahre wurde das Haus vollständig ausgehöhlt und nach nachhaltigen, architektonischen Grundsätzen neu aufgebaut. Zentrales Element des Umbaus ist ein Kubus aus Beton, Glas und Stahl, der präzise in die bestehende Struktur eingeschoben wurde. Die vertikalen, charakteristischen Stahllamellen dienen dabei nicht nur als stilistisches Element, sondern übernehmen auch die Funktion von Sonnen- und Blickschutz. So entsteht eine klare, moderne Ergänzung, die Alt und Neu auf elegante Weise verbindet.

Die charakteristische Holzfassade des Altbaus blieb erhalten und wurde behutsam aufgefrischt, sodass der traditionelle Ausdruck weiterhin das Erscheinungsbild prägt, während der neue Baukörper hierzu einen architektonischen Kontrast bildet.

Mit dem neuen Nutzungskonzept, der sorgfältigen Materialisierung und der respektvollen Weiterentwicklung des Bestands steht die Casa Mulania für moderne alpine Architektur in Laax Murschetg – eine gelungene Verbindung von Tradition und zeitgemässer Baukunst.

Baujahr: 2021/2022

https://www.weissearena.com/projekte/casa-mulania/


Casa Sogn Martin – Umbau & Neubau im historischen Dorfkern von Flims

Dieses einzigartige Bauprojekt im alten Dorfkern von Flims verbindet ein historisches Wohnhaus aus dem 17. Jahrhundert, den Stall von 1826 und einen modernen Neubaukörper zu einem harmonischen Ensemble. Die Kombination aus historischem Bestand und moderner Architektur schafft ein hochwertiges Wohnobjekt mit aussergewöhnlichem Charakter.

Der sorgfältig erhaltene Altbau aus Holz bildet die Basis. Ergänzt wird er durch moderne Elemente aus dunkel eingefärbtem Beton, grosszügigen Glasflächen und gedämpftem Lärchenholz. Diese Materialisierung sorgt für eine elegante Verbindung von Tradition und moderner Baukunst. Überraschende, mutige Details wie die Fenster hinter den alten Stallbalken unterstreichen das hohe architektonische Niveau des Projekts.

Eine der grössten Herausforderungen war das vollständige Anheben des historischen Stalls am Stück, ohne dessen Hülle zu beschädigen. Nur dort, wo der neue Betonkörper eingeschoben wurde, erfolgten gezielte Eingriffe – ein anspruchsvoller Schritt, der höchste Ansprüche an Planung und Ausführung stellte.

Auf rund 280 m² Wohnfläche bietet das Objekt ein grosszügiges Raumangebot: eine offene Wohnküche mit Kochinsel, ein grosses Cheminée als Feuerstelle, drei Schlafzimmer mit en-suite Bädern, ein 90 m² grosser Wellnessbereich mit Dampfbad und Fitnessraum sowie eine Bar mit Billard, Dart, Kino und separatem Weinkeller.

Nachhaltig ergänzt wird das Projekt durch eine leistungsstarke Photovoltaikanlage über das gesamte Dach mit 45 kW/Maximalleistung, die einen bedeutenden Teil der Energieversorgung abdeckt.

Baujahr: 2024/2025

https://www.venuro.com/unikate/casa-sogn-martin 

https://www.delfosse.ch/references/durisch-flims


Wellnessoase Gutveina – Modernes Architektur-Bijoux in Flims Waldhaus

Die Wellnessoase Gutveina ist ein architektonisches Highlight, das modernes Design, hochwertige Materialien und höchsten Wohnkomfort vereint. In Flims Waldhaus gelegen, nur wenige Gehminuten von Bergbahnen und Stennacenter, verbindet das Objekt ruhige Lage, ganztägige Sonne und eine beeindruckende Aussicht auf die alpine Umgebung.

Die kompromisslose, geradlinige Architektur zeigt sich bereits in der markanten Fassade aus dunklem Sichtbeton. Im Inneren setzt sich die klare Formensprache mit gestocktem Sichtbeton und warmem Eichenholz fort. Das kompakte Bauwerk ist bis ins Detail durchdacht, geprägt von schlichten Linien, feinen Akzenten und einem lichtdurchfluteten Treppenhaus, das Eleganz und Funktionalität verbindet.

Auf vier Etagen bietet das Haus eine Hauptnutzfläche von 208 m² und eine Nebennutzfläche von 82 m². Der Grundriss vereint Alltagstauglichkeit und luxuriöse Wohnqualität. Im Untergeschoss befinden sich eine Doppelgarage, zusätzliche Aussenparkplätze sowie ein grosszügiger Ski- und Veloraum, ergänzt durch Tagesgarderobe, Technik- und Kellerräume – perfekt für sportlich aktive Bewohner.

Mit seiner klaren Materialisierung, der funktionalen Organisation und der harmonischen Einbettung in die Landschaft steht die Wellnessoase Gutveina für moderne alpine Architektur, die Ästhetik und Komfort in idealer Weise verbindet.

Baujahr: 2023/24


Casa Tesla – Alpenchalet trifft moderne Architektur

Die Casa Tesla vereint traditionelle alpine Baukunst mit klarer, zeitgemässer Architektur und setzt damit ein markantes Statement im alpinen Raum. Mit einer Wohnfläche von rund 350 m² bietet das Gebäude grosszügige, atmosphärische Innenräume und überzeugt durch eine perfekte Integration in die umliegende Landschaft.

Der Kern des Projekts ist ein Altholz-Strickbau, der in einem zweischaligen Wandaufbau realisiert wurde. Dieses traditionelle Konstruktionsprinzip verleiht dem Haus seine warme, authentische Ausstrahlung, während moderne architektonische Elemente für zeitgemässe Wohnqualität sorgen. Die Casa Tesla schafft so eine harmonische Synergie zwischen dem Charakter eines klassischen Alpenchalets und der Ästhetik moderner Architektur.

Im Innern eröffnet sich ein vielseitiges Raumprogramm: Ein grosszügiger Sport- und Wellnessbereich mit Sauna und Dampfsauna bildet einen zentralen Rückzugsort für Erholung und Aktivität. Ein Weinkeller mit Degustationsraum ergänzt das hochwertige Nutzungskonzept auf elegante Weise. Zusätzlich verfügt das Haus über eine separate Gäste-Einliegerwohnung, die flexible Wohn- und Nutzungsmöglichkeiten bietet.

Die klare Formensprache, hochwertige Materialisierung und konsequente Verbindung von Tradition und Moderne machen die Casa Tesla zu einem eindrucksvollen Beispiel für zeitgemässe alpine Architektur mit starkem Bezug zum Ort und zur Landschaft.

Baujahr: 2018/2019


Casa Chesetta

Hoch über den Dächern von Flims, eingebettet zwischen Bäumen, thront die Casa Chesetta. Die Neuinterpretation eines Bündner Chalets besteht zu einem grossen Teil aus Sichtbeton und verwittertem, 300-jährigem Fichtenholz. Letzteres wurde eigens aus einer in die Jahre gekommenen Scheune aus der Region rückgebaut. Nach einer Hitzebehandlung gegen Ungeziefer sowie einer sanften Restaurierung wurde das Holz sowohl im Innen- als auch Aussenraum eingesetzt, was dem Neubau bereits jetzt eine einzigartige Patina verleiht.

Das Spiel mit den Materialien bestimmt das Erscheinungsbild des Gebäudes innen wie aussen. Traditionellerweise aus Holz gefertigte Bauteile, wie beispielsweise das Dach, wurden hier ganz bewusst in Beton gehalten. So entsteht ein spannender Kontrast zwischen der Formensprache eines klassischen Chalets und modernen Elementen wie den aussergewöhnlich grossen Fensterflächen.

Das Innere ist geprägt von grosszügigen Bauvolumen. Der über zwei Stockwerke laufende Raum im Küchenbereich sowie die scheinbare Verschmelzung von Aussen- und Innenbereichen sorgen für ein unvergleichliches Gefühl von Leichtigkeit.

Eine freistehende Kochinsel, das grosse Cheminée und die scheinbar im Raum schwebende, von geschossübergreifenden Glasscheiben eingefasste Betontreppe ziehen die Blicke auf sich.

Wie es sich für ein Haus in den Bergen gehört, verfügt die Casa Chesetta über einen luxuriösen Wellnessbereich mit Finnischer Sauna, Whirlpool sowie einem Hammam. Für Entspannung nach einem langen Tag auf der Piste ist somit gesorgt.

Baujahr: 2019

Casa Chesetta, Flims (sika.com)


Casa Deplazes

Die für eine fünfköpfige Familie konzipierte, mitten in Flims gelegene Casa Deplazes glänzt durch den Einsatz mehrheitlich unbehandelter Materialien. Eine Tatsache, die sich nicht nur positiv auf die Optik, sondern auch auf die Erstellungs-Kosten auswirkte. Die Aussenhülle des Domizils besteht aus vertikal ausgerichteten Elementen sägerohen Lärchenholzes und umschliesst den Kern aus Sichtbeton. Dieser wiederum wird im Innenbereich gekonnt durch Fichtenholz kontrastiert. Einfache Raumvolumen, spannende Details, wie die Treppe aus rohem Stahl, sowie das Zusammenspiel der Materialien dominieren das Innere des Domizils und verleihen ihm seinen ureigenen Charakter.

 

Baujahr: 2019


Casa Gautschi

Idyllisch am Waldrand gelegen, unweit vom Caumasee befindet sich die Casa Gautschi. Vor vielen Jahren wurde der damalige Eselsstall vom bekannten Flimser Architekten Rudolf Olgiatti zum Ferienhaus umgebaut. Der nun für eine private Bauherrschaft realisierte Anbau erforderte entsprechend viel Fingerspitzengefühl in Gestaltung und Umsetzung. Ein Grossteil des neuen Gebäudekörpers befindet sich unter der Erde, während die sichtbaren Elemente bewusst kontrastierend in Beton, Lärche und Glas umgesetzt wurden. Die ebenfalls neu erstellte Terrasse, ausgeführt mit Lärchenholz und ein Whirlpool sorgen für Entspannungsmomente wobei die modernisierte Haustechnik keine Wünsche offen lässt. Beheizt wird das Gebäude über eine Luft-Wärmepumpe.

Im Innenraum prägt eine reduzierte Eleganz das Erscheinungsbild. Wo immer möglich wurde auf komplizierte Details verzichtet. Der weisse Hartbeton in Kombination mit Altholz schaffen spannende Kontraste und verbinden das Puristische mit dem Gemütlichen.

Baujahr: 2019


Casa la Gassa

Die im Minergie Standard erstellte Casa la Gassa kombiniert klassische Berghütten-Optik mit modernster Haustechnik und edlem Innenausbau. Die Fassade des schmucken Einfamilienhauses besteht aus 300 jährigem Altholz, das Dach wurde in Malencoschiefer eingedeckt. Dies verleiht dem Gebäude ein traditionelles Erscheinungsbild. Erst beim genauen Hinschauen entdeckt man raffinierte Holzverbindungen und moderne Details. Im Innern kamen hochwertige Materialien wie Eiche und Valser Naturstein zum Einsatz. Der grosszügige, lichtdurchflutete Wohnraum verbindet sich nahtlos mit der offenen Küche. Das Obergeschoss beherbergt die Schlafzimmer und im Untergeschoss befindet sich nebst Nebenräumen wie Waschküche, Keller und Hobbyraum ein grosszügiger Wellnessbereich.

Baujahr: 2012


Miraselva

Das Projekt Miraselva entsteht an einer einmaligen Lage an der Schnittstelle zu sämtlichen Sport- und Freizeitangeboten der Tourismusregion Flims Laax Falera. Mit dem Erwerb einer Wohnung im Projekt Miraselva befinden Sie sich nicht nur an idealer Wohnlage zwischen Flims und Laax sondern auch zwischen Sommer und Winter. In drei Gebäuden entstehen fünfzehn 3½-Zimmerwohnungen, neun 4½-Zimmerwohnungen und drei 5½-Zimmerwohnungen zwischen 80 und 125 Quadratmetern. Die Wohnungen sind alle gegen Süden ausgerichtet und somit optimal besonnt. Alle Wohnungen verfügen über mindestens zwei Badezimmer und eine offene Küche. Die Parkierung erfolgt jeweils unterirdisch. Zudem verfügen die Häuser über grosszügige Ski- und Veloräume. Die Haltestelle des Skibus sowohl zu der Talstation Laax als auch zu der Talstation Flims und die Haltestelle des Regionalbus befindet sich unmittelbar neben der Überbauung. Die Liegenschaft gehört zum ursprünglichen Park des Waldhaus Alpine Grand Hotel. So befanden sich früher an dieser Stelle das erste Direktionshaus (Villa Muh), die Personalhäuser (Casa Miraselva) und die Reithalle (Reitschule). Mit diesem Projekt wird dieser Ort neu belebt.

Baujahr: 2019


Senda dil Dragun – Baumwipfelpfad Laax

Dem Wald auf Augenhöhe begegnen. In den Wipfeln wandeln. Dabei die Natur erleben, von ihr lernen, sie respektieren. Dieses ehrgeizige Ziel der Gemeinde Laax stand am Anfang des Projekts „Senda dil Dragun“.

Der Senda dil Dragun in Laax ist der mit 1.56 Kilometern längste Baumwipfelpfad der Welt und ein prägnantes Beispiel für zeitgemässen, landschaftsbezogenen Holzbau. Der auf 2 bis 28 Metern Höhe geführte Steg verbindet Laax Murschetg mit Laax Dimplaun und fügt sich dank seiner filigranen Konstruktion aus rund 1000 m³ lokal verarbeitetem Fichten- und Tannenholz nahezu nahtlos in den Wald ein. Die runden, unbehandelten Baumstammstützen, die minimale Fundamentierung und der dem Terrain folgende Verlauf reduzieren den Eingriff in die Natur auf ein Minimum und machen den Pfad zu einem Musterbeispiel nachhaltiger Architektur.

Besondere architektonische Akzente setzen die beiden Aussichtstürme, deren Gestaltung den Aufbau eines Baumes interpretiert: Ein massiver Betonkern bildet den „Stamm“, während auskragende Holzbinder das Astwerk nachzeichnen und Treppe sowie – in Murschetg – die 70 Meter lange Chromstahlrutsche umschliessen. Vier unterschiedlich geformte Plattformen rhythmisieren den Weg und eröffnen neue Blickwinkel auf die Flora, Fauna und Berglandschaft von Laax. Vom „Auge des Drachens“ mit vertikalem Blick in den Wald bis zur terrassierten Auskragung in Dimplaun Sura sind die Formen der Plattformen konsequent aus ihrer jeweiligen Umgebung und Nutzung heraus entwickelt.

Der Baumwipfelpfad Laax verbindet architektonische Präzision, regionale Wertschöpfung und ein immersives Naturerlebnis. Als Landmark und wichtige touristische Attraktion schafft er neue Perspektiven auf die Landschaft und positioniert Laax international als innovativen Standort für nachhaltige Holzarchitektur.

Baujahr: 2020/2021

https://www.flimslaax.com/naturerlebnisse/baumwipfelpfad


Hallenbad Aua Grava, Laax

Das in die Jahre gekommene Aua Grava Hallenbad wurde als moderne, klar strukturierte Badeanlage neu konzipiert und bietet ein Raumangebot, das Funktionalität, Familienfreundlichkeit und hochwertige Materialität verbindet. Zentraler Bestandteil ist der grosszügige Chromstahl-Pool mit 25-Meter-Bahn, ergänzt durch ein Nichtschwimmerbecken mit Erlebnisrutsche sowie ein eigenes Kinder-Planschbecken, das speziell auf Sicherheit und Übersichtlichkeit ausgelegt ist. Die drei Wasserzonen sind offen angeordnet und schaffen ein harmonisches, lichtdurchflutetes Gesamtbild.

Architektonisch prägen PU-Boden- und Wandbeläge das Erscheinungsbild, die nicht nur pflegeleicht und langlebig sind, sondern dem Hallenbad auch eine ruhige, homogene Atmosphäre verleihen. Ein besonderes Gestaltungselement bildet dabei die geschwungene Holzlamellen-Decke, die durch ihre Wellenform akustisch wie visuell für Wärme und Dynamik sorgt. Die präzise integrierte Beleuchtung folgt dieser Deckengeometrie und setzt subtile Akzente, die die Bewegung der Architektur zusätzlich betonen.

Mit seiner reduzierten Materialpalette, der klaren Linienführung und der starken Orientierung an Benutzerfreundlichkeit präsentiert sich das Hallenbad Aua Grava als zeitgemässe, familienfreundliche Infrastruktur und als wichtiger Baustein der regionalen Freizeitlandschaft.

Baujahr 2020/2021

https://www.auagrava.ch/


Wellnessbereich Hotel Laaxerhof

Im Zuge einer umfassenden Neugestaltung erhielt der Wellnessbereich des Hotel Laaxerhof ein neues architektonisches Zentrum: das Hammam. Die Herausforderung bei Planung und Ausführung lag darin, die in die Jahre gekommenen Bestandsräume während des laufenden Hotelbetriebs zu einem harmonischen, zeitgemässen Rückzugsort zu transformieren – bei gleichzeitigem Erhalt des Schwimmbads, das zu einem späteren Zeitpunkt saniert wird. Das Ergebnis ist ein atmosphärisch dichter Erholungsraum, der traditionelle Wellnessangebote mit klarer Formensprache und warmen Materialübergängen verbindet.

Seit Dezember 2023 geniessen Gäste eine moderne Wohlfühloase, die auf Ruhe, Wärme und Regeneration ausgerichtet ist. Die Finnische Sauna, Bio-Sauna und das Dampfbad bilden die thermische Achse des neuen Spa-Bereichs, während Erlebnisdusche, Eisbrunnen und Fussbecken bewusst gesetzte Kontraste schaffen. Eine integrierte Trinkstation sowie der neu konzipierte Ruheraum runden das Angebot ab und führen die gestalterische Linie des Hammams fort.

So entstand ein zeitgemässer Wellnessbereich in Laax, der den Charakter des Hauses stärkt und den Gästen nach einem Tag in der Bergwelt einen Ort bietet, an dem Wärme, Ruhe und architektonische Präzision zusammenfinden.

Baujahr 2022/2023

https://laaxerhof.ch/entspannung/wellness/


Umbauten

Im Frühjahr 2012 hat die Schweizer Bevölkerung der Zweitwohnungs-Initiative zugestimmt. Im Zuge der Entwicklung nach Annahme der Initiative bekommt das Umbauen bestehenden Wohnraumes einen zunehmend höheren Stellenwert. Sind Sie Besitzer eines Ferienhauses oder einer Wohnung in der Region? Durch einen gezielten Umbau oder eine leichte Sanierung werten Sie Ihre Immobilie auf und hauchen ihr neues Leben ein! Von der Bestandsaufnahme, zur Planung und Umsetzung kleiner wie auch komplexer Projekte bieten wir Ihnen dabei den vollen Service – Alles aus einer Hand.


Waldprojekt Laax

Beim Waldprojekt Laax handelt es sich um einen Forstwerkhof und eine Waldhütte, die 2017 ausserhalb der Bauzone in Laax-Salums errichtet wurden. Der Forstwerkhof wird als neuer Arbeitsplatz des Forstbetriebs Laax-Sagogn genutzt und die Waldhütte dient als Waldschulhaus, Konferenzraum sowie als Event- und Festlokal. Beide Gebäude sind aus lokaler Weisstanne und Fichte sowie aus Sichtbeton gebaut worden. Über 90% des verwendeten Holzes wurde unmittelbar im Gebiet um den Bauplatz geschlagen. Das Rundholz wurde anschliessend regional verarbeitet, getrocknet und dann verbaut. Konstruktiv wurde der Forstwerkhof aus Strickwänden in Fichte, Innenwärmedämmung und Weisstannentäfer mit Beton und Vollholzböden erstellt. Die Walmdächer sind aus Fichtenbalken konstruiert und in Kupfer eingedeckt. Die Waldhütte besteht aus Sichtbetonwänden im Innern und ist von Aussen gedämmt, hinterlüftet und mit einem Holzstrick in Fichte ummantelt. Der Boden, die Decke sowie alle Türen und Einbauten des transparenten Gebäudes sind in Weisstanne gefertigt. Im vorderen Teil der Waldhütte erlaubt eine grosszügige Verglasung von fast 16 Metern einen einmaligen Blick in den Wald und lässt sich automatisch, über Eck öffnen. Das Walmdach mit einer Auskragung von über 3 Metern ist wie beim Forstwerkhof in Fichte konstruiert und mit integrierter Rinne in Kupfer eingedeckt. Die Aussenelemente der Waldhütte wie der Brunnen und die Grillanlage sind passend zur Gebäudearchitektur in Beton und Holz gehalten.

Baujahr: 2017

https://www.salums-sura.ch/